Mexico

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Mexico hat viele Seiten. Ein besonders empfehlenswertes Reiseziel ist die Ostküste Yucatáns zwischen Cancun und Tulum, das wohl schönste Urlaubsziel der Karibik überhaupt. Hier findet man weißen Strand, ein türkisfarbenes Meer, wunderbare Korallenriffe und die einzigartigen „Cenotes“.

Auch die geheimnisumwitterten Bauten der Maya findet man an der Riviera Maya. Wer unvergeßliche Urlaubstage an karibischen Stränden mit dem Erforschen antiker Ruinen verbinden möchte, ist hier genau richtig.

Project Mayan Encounter hat sich speziell auf  tulumFührungen vor allem für Senioren und Menschen mit Behinderungen eingestellt. Die Ziele sind so ausgewählt, das sie gut erreichbar sind, in einem Tempo, das angenehm ist und Freude macht. Jede Tour kann individuell zusammengestellt werden.Die Tourleitung ist viersprachig (deutsch, englisch, spanisch und französisch) und bietet den Besuchern die Möglichkeit, die Region auf eine persönliche und unvergessliche Art kennenzulernen.Zahlreiche Zusatzangebote sind auch für andere Zielgruppen interessant. Es werden Yoga-Kurse und spezielle Diät-Workshops, z.B. für Diabetiker angeboten, auch Bed & Breakfast im Dschungel ist möglich. Es können auch komplette Reiseangebote gebucht werden.

Lesen Sie dazu auch: Reisebericht aus Mexico – unvergessliche Urlaubsreise für einen 90-Jährigen

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5 Kommentare

  1. Man koennte es nicht besser zusammenfassen – herzlichen Dank fuer die informative Einleitung! Das animiert, einige besonders schoene Aktivitaeten, Orte und Lokale hervorzuheben…

    Eine ganz beliebtes Ausflugsziel ist Chichen Itza im Nachbarstaat Yucatan. Die altertuemliche Stadt gilt als eines der Sieben Modernen Weltwunder, und liegt landeinwaerts – etwa 3 Autostunden von den Touristenzentren Cancun und Playa del Carmen, und ca. 2 Studen von Tulum enfernt. Die Anfahrt ist schon sehr beeindruckend, weil man durch authentische Mayadoerfer und die Kolonialstadt Valladolid faehrt. Die Staette ist besonders interessant, weil sie kontrastvolle Spuren des Einflusses der Tolteken-Kultur aufweist.

    Seit Sommer 2011 stehen Urlaubern mit koerperlichen Herausforderungen moderne Behindertenhilfsmittel zur Verfuegung. Es ist schon sehr komfortabel, die relativ flache archaeologische Staette im Elektro-Scooter zu erfahren – im wahrsten Sinne des Wortes!

    Obwohl das Museum kostenlose Rollstuehle zur Veruegung stellt, so sind die kleinen Wurzeln und Steine mit den breiteren Reifen des Scooters doch besser zu bewaeltigen. Die archaeologischen Staetten der Riviera Maya verfuegen im Allgemeinen ueber rollstuhlgerechte WC’s, allerdings liegen einige Staetten auf unebenem Terrain, wie z. B. Coba oder Kohunlich.

    Im Anschluss an die gefuehrte Tour in den Ruinen von Chichen Itza wartet dann ein ueppiges Buffet im Yucatan-Stil: handgemachte, frische Tortillas, Reis, Bohnen, Gemuese, Fisch, gegrilltes Huhn oder Fleisch. Neben den allgemein bekannten Getraenken gibt es auch lokale Spezialitaeten wie Horchata (Reismilch) oder Jamaica (Holunderbluetentee).

    Der Elektro-Scooter kann bei Bedarf am Abend vor dem Ausflug ins Hotelzimmer geliefert (und am darauffolgenden Tag wieder abgeholt) oder fuer einen laengeren Zeitraum gemietet werden. Es stehen auch aufrollbare Aluminium-Rampen und Sand- und Wasserrollstuehle zur Verfuegung.

    • Hallo Stefanie, vielen Dank für Deine ausführlichen Tipps und Informationen hinsichtlich der Riviera Maya. Ich bin mir sicher, dass man als Gast und Reisender bestens bei Dir aufgehoben ist.

      Und das Buffet in den Ruinen von Chichen Itza hört sich wirklich lecker an ;-)

      Ich freu mich immer über Neuigkeiten von AccessEcoTours, also immer melden. Liebe Grüße, Michaela

  2. Herzlich gern, Michi! Es macht Spass, ueber die schoenen Ecken hier im Sueden Mexikos zu berichten. Jede Tourbeschreibung lebe ich irgendwie nochmal mit, weil sie alle auf persoenlichen Erfahrungen basieren. Ich selbst freue mich auch immer, wenn ich Erste-Hand Reiseberichte von anderen Lesen kann, wenn ich mich in unerforschtes Terrain aufmache! Ich glaube, das ist besonders wichtig, wenn man gewisse Kriterien vorfinden muss, wenn man z. B. Diabetiker, blind oder gehbehindert ist.

    Hier ist noch ein Gebiet, dass ich hervorheben moechte, weil reifere Urlauber eher ruhigere Aktivitaeten bevorzugen: Das Biosphaerenreservat Sian Ka’an. Es wurde 1987 von der UNESCO als Welterbe anerkannt – vermutlich weil man auf seinen 528.000 Hektar Grundflaeche eine sagenhaft vielseite Fauna & Flora vorfindet. Gerade jetzt waehrend der Wintermonate kann man weit ueber 300 verschiedene Vogelspezien erleben.

    Es ist ein 65 km langer Landstrich, der die Karibische See von Sumpfgebiet, Djungel und Lagunen trennt. Vor der Kueste zieht sich das Grosse Mesoamerikanische Riff, wo man unvergessliche Schnorchel-Erlebnisse haben kann: Manta-Rochen, Riesen Seeschildkroeten, Delfine, Seekuehe und kunterbunte Tropenfische. Weitere typische Bewohner Sian Ka’ans sind Iguanas (Echsen), Guerteltiere, Coatimundi (Washbaerfamilie), Affen, Tapire, Jaguare, Rehe. In der Luft: Pelikane, Fregatten, Papageien, Tukane, Silberreiher, Graureiher, uva.

    Auf unserer Tour besuchen wir erst das Oeko-Center und unternehmen dann eine Bootsfahrt durch die Kanaele der tropischen Savanne. Mit dem Rollstuhl oder Rollator nehmen wir einen separaten Weg zum Steg. Mit Hilfe von Schwimmwesten lassen wir uns dann eine Weile auf den Kanaelen treiben, und klettern an unserem Treffpunkt wieder ins Boot. Uns stehen eine Leiter und jede Menge hilfsbereites Personal zur Verfuegung. Bevor wir dann ein leckeres und knackig-frisches Mittagessen (vegetarisch oder auch nicht) zu uns nehmen, machen wir noch einen Abstecher zur Bruecke, wo sich der Landstrich oeffnet, und Meer und Lagune sich verbinden. Dort kann man unter Umstaenden auch Krokodile erspaehen.

    Wer mobil genug ist, kann sich dann auf dem Rueckweg ins Hotel in ein sog. Cenote stuerzen. Cenoten sind grotten-aehnliche Oeffnungen zum Untergrund-Flusssystem. Alle Ausfluege, die wir vom Project Mayan Encounter organisieren, beinhalten begleiteten Transport vom/zum Hotel in deutscher Sprache, sowie Mittagessen.

    Wenn man die Schauergeschichten ueber Drogenkriege und Kriminalitaet in Mexiko hoert, kann man sich kaum vorstellen, dass es hier unten so friedlich sein kann. Die Mayas sind wirklich sehr gastfreundlich und relaxed. Natuerlich gibt es ueberall in touristischen Zentren Buh-Maenner, aber oftmals kommen nur solche Leute in Schwierigkeiten, die es irgendwie herausfordern. Sei es, dass sie mit Wertgegenstaenden protzen, dorthin gehen, wo sich bekanntlich Buh-Maenner tummeln, unachtsam sind, sich respektlos verhalten oder sich unangemessen kleiden. Die wirklich gefaehrlichen Gegenden sind die Grenzstaedte zu den USA, speziell Tijuana und Ciudad Juarez. Und das ist zum Glueck weit weg!

    • Hallo Stefanie,
      das hört sich wirklich toll an und da wäre ich gerne mal dabei. Allein das Mesoamerikanische Riff hört sich wunderschön an. Dass eine Bootsfahrt durch die Kanäle auch mit Rollstühlen bzw. Rollatoren möglich ist und es da Möglichkeiten gibt, dass auch mit einer Behinderung zu erleben, ist wirklich interessant und sicher jedem zu empfehlen.

      Das mit der Gefährlichkeit der Regionen sehe ich ähnlich. Wichtig ist dann eben immer, dass ein kundiger Führer weiß, was in Ordnung ist und welche Regionen man meiden sollte, und man sich als Tourist dann auch daran hält.

      Ganz lieben Dank für Deine Ausführungen, würde ja am liebsten jetzt gleich nach Mexico kommen ;-)

  3. Pingback: Seniorengerecht reisen weltweit › Alt werden und Spaß dabei

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