Demenz vorbeugen

DemenzNicht nur Senioren haben manchmal das Gefühl, immer vergesslicher zu werden. Oftmals hat man auch einfach zu viel um die Ohren. Um jedoch krankheitsbedingtem Gedächtnisschwund wie Demenz oder Alzheimer entgegenzuwirken, kann man Einiges tun.

US-Forscher sollen jetzt heraus gefunden haben, das Menschen, die ihre Freizeit aktiv gestalten, seltener an Alzheimer und anderen Varianten des Gedächtnisschwundes erkranken. Die Studie richtete sich an über 75-jährige Teilnehmer.

Gerade bei dieser Thematik ist Vorbeugung wichtig. Wenn der Betroffene merkt, das er z.B. an Demenz oder Alzheimer erkrankt ist, ist der Abbau im Gehirn schon relativ weit fortgeschritten. Doch was kann man tun? Was genau alles zu einer Erkrankung an Alzheimer beitragen kann, wird noch immer erforscht. Viele Faktoren spielen hier eine Rolle. So zum Beispiel der Abbau von Nervenzellen, entzündliche Reaktionen und Gefäßverkalkungen. Um wirklich aussagekräftig sagen zu können, was eine Demenz verhindern könnte, werden noch viele Langzeitstudien benötigt, um den Erfolg von Maßnahmen beurteilen zu können.

Und doch wird vermutet, dass bestimmte Maßnahmen helfen können, eine Demenz zu verhindern oder zu verzögern. Hier ein kleiner Überblick, was unter Umständen helfen kann, Demenz zu verhindern. Wie oben erwähnt, sind diese Empfehlungen derzeit noch nicht ausreichend bestätigt, aber sie werden als sinnvoll erachtet.

Gehirntraining durch aktives Miteinander und Beanspruchung des Gehirns

Gehirnzellen können sich auch im Alter noch neu verschalten. Dazu ist es wichtig, das Gehirn zu fordern und zu trainieren. Dies kann zum Beispiel durch das Spielen eines Musikinstrumentes, das Erlernen einer Sprache oder auch das Spielen auf einer Spielekonsole sein. Denksport ist das Stichwort.
Auch aktiver Umgang mit anderen Menschen, Begegnungen und Aktivitäten sind wichtig.

Bewegung ist ganz wichtig

Bewegung ist wichtig. Wer sich viel bewegt, bleibt geistig länger fit. Das hat eine Studio an 6000 Seniorinnen ergeben. Noch besser ist es, Bewegung mit kleinen Denkaufgaben zu kombinieren. Laufen und dabei rückwärts bis 100 zählen oder vielleicht ein Gedicht aufsagen, sind sehr gut für das Gehirn. Durch die Bewegung können sich neue Gehirnzellen verknüpfen und die Durchblutung des Gehirns wird angeregt.  Selbst für bereits Erkrankte ist diese Kombination ein Therapieansatz. Es muss auch nicht anstrengend werden.  Das Treppensteigen oder zügiges Gehen reichen vermutlich schon aus.

Optimismus kann helfen

Und ein anderer Punkt ist wichtig: wer positiv und optimistisch durch´s Leben geht, hat ebenfalls bessere Chancen, nicht an Alzheimer zu erkranken. Dies ist das Ergebnis einer Untersuchung an der Rush-Universität in Chicago.

Gesund ernähren mit viel Gemüse

Auch eine gesunde Ernährung spielt unter Umständen eine Rolle: wer viel Gemüse zu sich nimmt, minimiert unter Umständen nicht nur ein geringeres Risiko, an Demenz zu erkranken, sondern ist insgesamt fitter. Obst trägt vermutlich weniger zum Gehirnschutz bei, Gesundheitswissenschaftler Walach an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt/Oder vermutet, aufgrund des Zuckergehaltes. Dies heißt natürlich nicht, dass man Obst meiden sollte. Obst ist für das Wohlergehen noch immer sehr wichtig.

Omega-3-Fettsäuren

Omega-3-Fettsäuren sollen die Gehirnzellen gegen schädliche Einflüsse schützen können. Wer keinen Fisch mag, kann alternativ auch Leinöl, Walnüsse oder Feldsalat zu sich nehmen, auch diese Nahrungsmittel enthalten Omega-3-Fettsäure.

Was kann das Demenzrisiko erhöhen?

Hier ein kurzer Überblick über Dinge, die man meiden sollte oder die das Demenzrisiko vermutlich erhöhen: Rauchen und Alkohol sind schlecht, so viel ist  sicher. Auch Übergewicht soll nicht gut sein. Vermutet werden weiterhin ein zu hoher Blutdruck, schlechte Cholesterinwerte und Diabetes als Demenz-begünstigend.

Fazit:

Das Gehirn zu  mobilisieren, sich zu bewegen und gesund zu ernähren, sind die besten Ratgeber. Und Optimismus ist wichtig, schauen Sie positiv in den Tag.

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