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Update: Dieser Beitrag wurde am 1. Juli 2021 aktualisiert, die Ursprungsfassung vom 27.11.2011 wurde erweitert, aktualisiert sowie Verlinkungen zu weiteren Informationen aktualisiert. Das Interesse an Wohngemeinschaften für Senioren ist nach wie vor groß oder sogar in den letzten 10 Jahren gestiegen. Sie planen die Gründung einer Wohngemeinschaft für Senioren? Lassen Sie uns an Ihren Erfahrungen teilhaben. Ihre Redaktion von Alt werden und Spaß dabei.

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Infrastruktur in der Umgebung

Bei der Ausstattung einer Senioren-Wohngemeinschaft gibt es einige Dinge zu beachten. Barrierefreiheit sowie die benötigte Infrastruktur sind zwei wichtige Faktoren. Die Barrierefreiheit sollte bei einer Wohngemeinschaft für Senioren im Vordergrund stehen. Denn die gesundheitliche Situation kann sich im Laufe der Zeit bei den Bewohnern ändern oder ist bereits bei Einzug so gestaltet, dass eine barrierefreie Umgebung notwendig ist.

Gute Infrastruktur für den täglichen Bedarf

Für die Besorgungen des täglichen Lebens sollte eine gut erreichbare Infrastruktur vorhanden sein. Dazu zählen zu Fuß erreichbare Geschäfte des täglichen Bedarfs. Auch ist das Vorhandensein von Ärzten sowie ein gutes öffentliches Nahverkehrsnetz wichtig. Zusätzlich sollte man sich über ambulante Pflegedienste in der Umgebung informieren, die im Bedarfsfall in Anspruch genommen werden können.

Nicht zuletzt ist es erstrebenswert, ein Netz an Veranstaltungsräumen und Aktivitäten in der Nähe zu haben, die gut zu erreichen sind. Aktivitäten wie Sport und Hobby, aber auch Cafés, Restaurants und Ausflugsziele machen das Leben schöner. Als Wohngemeinschaft oder einzeln mit Freunden und Familie ist es wichtig, auch außerhalb der vier Wände Spaß zu haben.

Barrierefreiheit ist von großer Wichtigkeit – im Außenbereich und innen

Im Sinne einer guten Erreichbarkeit sollte die Wohnung barriererefrei ausgestattet sein – beim Zugang zur Wohnung und in der Wohnung selbst.
Die Wohnung sollte ebenerdig zu erreichen sein, ist ein Aufzug vorhanden, können auch Menschen mit körperlicher Einschränkung die Wohnung gut erreichen.  Im Außenbereich sollte die Beleuchtung zum Gehweg und im Eingangsbereich hell sein, Schattenbereiche sind zu vermeiden. Sollten Treppenstufen zum Hauseingang führen, sollte man über eine zusätzliche Rampe nachdenken.

Bei einem Treppenhaus wie auch bei einem Aufzug sollten Handläufe vorhanden sein und rutschfeste Bodenbeläge Sicherheit geben.

Innerhalb der Wohngemeinschaft

Für die Räume innerhalb einer Wohngemeinschaft gelten im Grunde die gleichen Voraussetzungen wie für eine barrierefreie Wohnung für Senioren. Die Gestaltung von Bad, Küche, Fluren und Eingangsbereichen sollte barrierefrei erfolgen, manchmal helfen schon kleine Änderungen.  Die Räume sollten ebenerdig und ohne Schwellen miteinander verbunden sein. Bewegungsfreiheit und ausreichend niedrig angesiedelte Türschlösser, Lichtschalter und ähnliches erleichtern das tägliche Leben sehr. Gute, moderne Türschlösser sorgen für ein nötiges Sicherheitsgefühl.

Die Bad- und Küchengestaltung sollte ebenso seniorengerecht ausgerichtet sein, das heißt, niedrige Arbeitsbereiche, ausreichend Bewegungsmöglichkeit und ausreichend Steckdosen in der ganzen Wohnung, um Stürze durch herumliegende Kabel zu vermeiden.

Lesen Sie dazu mehr unter Checkliste für barrierefreies Wohnen

Auf der mit Barrierefreiheit befassten Website nullbarriere gibt es weitere Tipps und Informationen zum Thema Barrierefreiheit und Wohngemeinschaften für Menschen mit Demenz. Da auch dies in jedem Fall mit beachtet werden sollte, sind auch diese Informationen mehr als hilfreich.

Desweiteren liefert die KfW viele Informationen zum Thema Förderung von Altersgerechtem Wohnraum. Es gibt hier verschiedene Fördermöglichkeiten, der nachfolgende Link zeigt die Möglichkeiten und Bedingungen für einen Kredit “Altersgerecht Umbauen (159)”. Die Fördermöglichkeiten sind unterschiedlich je nach Förderempfänger und Art der Maßnahmen.

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Bildquelle: IStock.com ID 528476282 © shironosov