Für den Umbau von Häusern und Wohnungen zu barrierefreiem Wohnraum gibt es viele Fördermöglichkeiten der KfW. Da es schwierig ist, hier teils die Übersicht zu behalten, gibt es ausführende Unternehmen, die einen beraten, aber auch öffentliche Beratungsstellen und nicht zuletzt die KfW selber. Es gibt viele Beratungsstellen, die den jeweiligen Städten und Gemeinden zuzuordnen sind, oder auch von Organisationen wie dem Deutschen Roten Kreuz.

Hier kann man speziell  auf  die persönliche Situation zugeschnittene Beratungen über barrierefreies Wohnen erhalten, zum Teil kommen die Berater ins Haus, um auf mögliche “Stolperfallen” und notwendige Maßnahmen hinzuweisen.

Beratungsstellen

Eine umfangreiche  Sammlung von Wohnberatungs-Adressen in allen Bundesländern hat die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungsanpassung e.V. zusammengestellt. Hier sind je nach Bundesländern Beratungseinrichtungen aus sozialen Einrichtungen, kirchlichen Verbänden und Städten und Gemeinden sehr übersichtlich aufgelistet.

Darüber hinaus bietet die Bundesarbeitgemeinschaft weitere Kontaktmöglichkeiten über die jeweils Regionalen Verbände der Arbeitgemeinschaft.  Wer auf dieser Internetpräsenz stöbert,  findet dort weitere interessante Informationen.

Finanzielle Fördermittel für barrierefreies Wohnen?

Eine anderer sehr wichtiger Punkt ist eine mögliche finanzielle Unterstützung bei größeren Maßnahmen. Hier empfiehlt es sich, einen Blick auf mögliche Förderungen durch die KfW-Bank zu werfen. Einen eigenen Fördertopf für barrierefreies Wohnen gibt es unter dem Namen Altersgerecht umbauen – Kredit. Wer die Kriterien erfüllt, kann hier vielleicht fündig werden. Da sich die Zeiträume der einzelnen Fördermaßnahmen schnell ändern und Bewilligungen teilweise nur jährlich gelten, ist bei der Kfw-Bank jeweils aktuell zu prüfen, ob die Förderung noch zur Verfügung steht.

Je nach persönlicher Situation und dem Ursprung von vielleicht vorhandenen Beeinträchtigungen durch Unfall oder Berufstätigkeit, besteht manchmal auch die Möglichkeit, günstigere Kredite oder anderweitige Förderungen durch die zugehörige Berufsgenossenschaft zu erhalten. Hier ist es wichtig, sich vorher genau zu informieren.

Möglichke Stellen, um Fördermöglichkeiten zu erhalten, sind je nach persönlicher Ausgangslage:

  • Berufsgenossenschaften z.B. bei Beeinträchtigungen durch Unfälle
  • Sozialkassen
  • Pflegeversicherung

Weitere Informationen

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat eine umfassende Broschüre über das Wohnen im Alter zusammengestellt. Das pdf-Dokument ist 84 Seiten stark und umfasst neben Tipps und Informationen zur Umgestaltung von Wohnraum und den geltenden DIN-Vorschriften auch weitere Informationen über weitere Wohnalternativen.

Wer sich die Broschüre herunterladen möchte, findet hier den Link zu “Broschüre zum Barrierefreien Wohnen“.

 Lesen Sie auch die Beiträge:

Checkliste Barrierefreies Wohnen

 

 

2 Kommentare zu “Barrierefrei wohnen – Beratung und Fördermittel

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