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Wege aus der Altersarmut – So trotzen Sie dem Negativtrend und sichern sich ab!

Altersarmut ist in der Gesellschaft präsent und bereits heute können Senioren, die über Jahrzehnte hinweg in die Rentenkasse eingezahlt haben, nicht von ihrer Rente leben. Die Prognosen für die Zukunft geben einen negativen Trend wider, wenn es nach Meinung von Experten geht. Armut im Alter kann dabei jeden treffen, selbst Personenkreise, die aus gut situierten Verhältnissen kommen.

Eine Rechnung hat ergeben, dass Berufstätige, die 40 Jahre in die gesetzliche Rentenkasse einzahlt haben, eine Rente in Höhe von 1.027 EUR erhalten. Die Berechnung bezieht sich auf eine gesamte Beitragszahlung von 177.781 EUR. Von den 1.027 EUR werden jedoch noch Steuern und Beiträge für die Krankenversicherung abgezogen. Infolge dessen ist es gewissermaßen für alle Berufsgruppen von Relevanz sich mit dem Thema Altersvorsorge konstruktiv auseinanderzusetzen.

Laut Statista Research Department werden Einzelpersonen als Arm eingestuft, wenn das Einkommen bei durchschnittlich 781 EUR liegt. Personenkreise, die auf ein Einkommen von 3418 EUR zurückgreifen können gelten als reich. Die Schere zwischen arm und reich geht fortwährend immer weiter auseinander. Deshalb ist es für Sie wichtig sich mit Gegenmaßnahmen vertraut zu machen, um diesen Negativtrend entgegenzutreten.

Risikogruppen und Ursachen für Altersarmut

Bestimmte Personen stehen in besonderer Gefahr später an Altersarmut zu leiden. Vor allem Frauen sind im Rentenalter auf Grundsicherung angewiesen, weil sie häufiger in Teilzeit arbeiten und sich um die Familie gekümmert haben. Hinzu kommen berufliche Tätigkeiten im Niedriglohnsektor, die häufig einen hohen prozentualen Anteil an Frauen aufweisen. Dies geht wiederum mit niedrigen Beitragszahlungen an die Rentenkasse einher. Vor allem bei einer Scheidung haben Frauen häufig das Nachsehen, weil sie als Alleinstehende finanziell mittellos zurückbleiben, was zur Altersarmut und einer geringen Rente führen kann.

Zusätzlich sind Selbständige oftmals von Altersarmut betroffen, was zu einem abrupten Abstieg der Lebensqualität im Senioren-Alter führen kann. Denn Selbstständige vernachlässigen häufig die Altersvorsorge, zumal in der Regel keine Versicherungspflicht bei der gesetzlichen Rentenkasse besteht. Es wird am falschen Ende gespart, was zur Altersarmut führen kann, trotz solider Umsätze. Freiwillige Beitragszahlungen von Selbstständigen werden ausgelassen, weil sie zum Beispiel bereits hohe Summen in eine Berufsunfähigkeitsversicherung entrichten und kaum Spielraum für Rentenbeiträge haben.

Angestellte, die in einem festen Arbeitsverhältnis sind und kontinuierlich Beiträge zahlen, sind ebenfalls nicht von der Altersarmut ausgeschlossen. Die gesetzliche Rentenversicherung ist nur bedingt als Altersvorsorge geeignet, zumindest wenn es darum geht den Lebensstandard im Senioren-Alter aufrechtzuerhalten. Vor allen, wenn Sie moderat verdienen, sollten Sie in Erwägung ziehen zusätzliche Vorsorgemaßnahmen zu treffen. Anderenfalls kann es im Alter zu einem sozialen und finanziellen Abstieg kommen, wenn die Renten-Höhe nicht dem ursprünglichen Lebensstil gerecht wird.

Staatliche Förderungen und die Bedeutung der Rentenkasse in der Zukunft

Der Staat hat in den letzten Jahrzehnten die Höhe der Rentensumme verringert, was als indirekter Appell verstanden werden kann, sich bis zu einem gewissen Grad selbst um die Altersvorsorge zu kümmern. Gleichzeitig bietet der Staat Ihnen Angebote, wie zum Beispiel die Riesterrente , um sich aktiv um die Altersvorsorge zu kümmern. Sie sind somit in der Pflicht proaktiv zu werden, sofern Ihnen ihr ursprünglicher Lebensstandard wichtig ist als Senior. Der Staat bezuschusst die Riesterrente mit Zulagen und steuerlichen Begünstigungen mit bis zu 2100 EUR.

Doch welche Bedeutung hat die gesetzliche Rentenkasse für Ihre Zukunft? Machen die Beitragszahlungen Sinn? Die gesetzliche Rentenkasse bleibt ein wichtiger Grundpfeiler für das Alter, weshalb die Beitragszahlung von essenzieller Bedeutung sind. Es geht letztlich nicht darum einen Ersatz für die gesetzliche Rentenversicherung zu finden, sondern einen Zusatz zu finden. Je höher die Beitragszahlungen an die Rentenkasse, desto weniger müssen Sie in ihre private Altersvorsorge investieren.

Idealerweise kommt einer privaten Altersvorsorge eine professionelle Beratung zuvor. Aufgrund der Komplexität des Steuerrechtes, ist es für Sie wichtig eine private Altersvorsorge zu finden, die ihre Steuerlast möglichst sinkt. Ein Berater kann Ihnen dabei helfen eine gute Konstellation zu finden, die ihren Bedürfnissen entspricht. Doch eines vorweg: Der Faktor Zeit spielt eine substanzielle Rolle. Fangen Sie frühzeitig an für ihre Rente zu sorgen. Sie brauchen auf diese Weise nur kleine Beitragszahlungen zu entrichten, die sich über einen längeren Zeitraum hinweg zu größeren Beträgen summieren.


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Die Rente im Wandel der Zeit – Wie sieht die politische und gesellschaftliche Entwicklung aus?

Die Zukunft über die Höhe der Rente ist ungewiss, auch wenn es vermeintliche Lichtblicke gibt. So wird es im Jahre 2021 eine Grundrente geben, wobei die Beitragsauszahlung mit zeitlichen Verzögerungen stattfinden werden. Denn die Berechnung geht mit einem erheblichen verwalterischen Aufwand einher. Die Behörden müssen die Einkommensverhältnisse mit der Rentenversicherung abgleichen. Vor allem Frauen kommt die Regelung zugute und es sind Aufschläge mit bis zu 400 EUR möglich.

Dennoch ändert die Grundrente nichts an der Notwendigkeit private Vorsorgemaßnahmen zu treffen. Vor allen dann, wenn Sie noch vor dem offiziellen Renteneintrittsalter in den Ruhestand gehen werden. In den nächsten zehn bis 20 Jahren kann sich noch vieles ändern, sowohl im Positiven und Negativen. Unabhängig davon können Sie sich selbst absichern durch Vorsorgemaßnahmen, um von den politischen und gesellschaftlichen Einflüssen weitgehend unberührt zu bleiben.

Die Politik wird in ferner Zukunft bis auf Weiteres versuchen auf den demografischen Wandel in der Gesellschaft zu reagieren, bzw. auf das Ungleichgewicht zwischen Beitragszahlern und Menschen im Ruhestand. Dies schließt auch die stetig wachsende Lebenserwartung mit ein, die sich auf das Rentensystem auswirken wird. Dänemark hat bereits gezeigt, welche Veränderungen, infolge der Veränderungen innerhalb der Gesellschaftsstruktur, möglich sind. Das dänische Rentensystem steht in Abhängigkeit zur durchschnittlichen Lebenserwartung, die graduell steigt. Der Staat berücksichtigt bei der Ermittlung des Rentenalters die durchschnittliche Zeitspanne der Rentenbeziehung. Letztere liegt in Dänemark bei 15 Jahren. Anhand dieser Zahlenwerte und neuen Gesetzen ist es in Dänemark möglich das Eintrittsalter der Rente auf 75 Jahre zu erhöhen, sofern die Lebenserwartung irgendwann bei 90 Jahren liegen wird.

Schweden gilt in puncto Rentensystem als Vorreiter und Vorbild. Denn auch in Schweden gab es Anpassungen im Rentensystem, um Senioren vor Altersarmut zu schützen. Benachteiligte wurden bei der Anpassung in besonderer Hinsicht berücksichtigt, um beispielsweise die Anzahl an Frauen, die in die Altersarmut rutschen zu begrenzen. Während das Rentensystem in Deutschland aus Zeiten stammt, in denen der Mann in erster Instanz für die Versorgung der Familie zuständig war, haben die Schweden eine zeitkonforme Anpassung in die Wege geleitet. Dort gibt es mittlerweile zwei Rentensysteme, jeweils für die Frau und für den Mann. Es sind zwei unabhängige Rentensysteme. In Schweden sind die Erfahrungen positiv mit den Änderungen.

Es wird sicherlich auch in Deutschland Änderungen geben in den nächsten zehn bis 20 Jahren. Nicht immer werden Entscheidungen zugunsten der Senioren getroffen werden, weil der Staat die Kostenlast auf einem tragbaren Niveau halten muss, um Defizite im Haushalt zu vermeiden. Denn der demografische Wandel innerhalb der Gesellschaft und die steigende Lebenserwartung macht es notwendig auch Entscheidungen zulasten der Senioren zu treffen.

Generationsgerechtigkeit: Rente der Senioren und Arbeitskraft der neuen Generation

Im derzeitigen politischen Diskurs wird eine Ungerechtigkeit in Hinblick auf die neue Generation thematisiert, weil die Kostenlast aufgrund der demografischen Konstellation als hoch empfunden wird. Dies ist auf die stetig steigende Anzahl an Senioren in Rente zurückzuführen. Bei der Generationsgerechtigkeit geht es um eine gleichmäßige Verteilung von materiellen Gütern. Der Terminus Generationsgerechtigkeit bezieht sich ebenfalls auf Chancengleichheit. Im Fokus steht unter anderem die Lebensweise der älteren Generation, die auf eine Weise erfolgen sollte, dass die nachfolgende Generation keinen Schaden davonträgt.

In puncto Generationsgerechtigkeit ist ein positiver Trend zu beobachten, weil der Staat zunehmend zukünftigen Senioren nahelegt auf eine private Altersvorsorge zu setzen. Bis zu einem gewissen Grad führt dies zu einer Entlastung der zukünftigen Generation, weil die Altersvorsorge, bzw. die Rente nicht nur Aufgabe des Staates ist und damit der Steuerzahler entlastet wird.

Fazit

Altersarmut ist ein gesellschaftliches Problem, welches bis heute andauert, doch es gibt zahlreiche Auswege und Maßnahmen. Die gesetzliche Rente ist weiterhin ein wichtiger Stützpfeiler, jedoch nicht mehr gänzlich ausreichend, um Senioren einen soliden Lebensstandard zu gewährleisten. Trotz Maßnahmen vonseiten des Staates, die sich negativ auf die Rentenhöhe ausgewirkt haben, so hat die Regierung gleichzeitig steuerliche Vergünstigungen für die private Altersvorsorge eingeführt.

Der Traum vom sorgenfreien Alter muss nicht nur ein Traum für Senioren bleiben, sondern ist realistisch und machbar, ganz unabhängig vom Einkommen. Mit einer professionellen Beratung und einer möglichst frühzeitigen Investition in die private Altersvorsorge lassen sich die niedrigen Renten kompensieren. Es ist wichtig auf solide Maßnahmen zu setzen. Die Riesterrente eignet sich diesbezüglich nur bis zu einem gewissen Grad als Vorsorgemaßnahme, weil sie als renditeschwach und teuer kritisiert wird. Eine Alternative um die Rente zu erhöhen kann beispielsweise eine betriebliche Altersvorsorge sein. Letztere geht mit Förderungen und Zuschüssen einher und es können individuelle Sonderzahlungen vereinbart werden.

Es ist jedoch nur unzureichend möglich pauschale Aussagen zu treffen und jedes Angebot hat Vor- und Nachteile. Aufgrund der Komplexität des Steuerrechts und der individuellen Situation des Einzelnen ist es bedeutsam auf kompetente Beratungsstellen zu setzen, damit Sie sich im Senioren-Alter entspannt zurücklehnen können!


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